Wenn man Maschinen für die Welt baut, darf man auch mit der ganzen Welt kommunizieren. Und aus welchen Gründen auch immer haben Maschinen die Angewohnheit, Störungen oder Fehler zu produzieren, bei denen sich der Anwender selbst nicht mehr helfen kann.

Ob der Fehler dann ein Fehler ist oder ob der primäre Anwender gerade Urlaub hat und die Urlaubsvertretung nicht mehr genau weiß, wie es geht oder ein Bauteil vielleicht kaputt gegangen ist oder nur ein Parameter verstellt wurde oder oder oder ….

Fazit - die Produktion steht und diesen Zustand gilt es unverzüglich ohne Wenn und Aber zu beseitigen. Mit allen Mitteln.

Welche Medien standen uns bisher zur Verfügung?

Das Telefon, ob Handy oder Festnetz. Um mit diesem Medium Erfolg zu haben, müssen die Menschen sich verstehen. Das Verstehen hat mehrere Ausprägungen. Die Menschen müssen den gleichen Terminus Technikus verwenden. Nach Möglichkeit keine Dialekte sprechen, das mit dem Nuscheln und der Lautstärke ist auch nicht einfach. Geht es dann noch in andere Sprachen und man versucht sich in English, kann es auch gruselig werden. Das Telefon kommt an seine Grenzen und man verlangt nach einem anderen Medium.

Die E-Mail, der Messenger, welcher auch immer. Ein technisches Problem in Worte fassen kann eine Herausforderung sein. Ortsangaben wie „da oben rechts“ können hilfreich sein, nur wo ist gerade oben und meint er oder sie wirklich rechts, wahrscheinlich steht er mit dem Rücken zur Maschine? Bilder in Mails, wo ein Pfeil eingesetzt wurde und der Pfeil vom Sender zum Empfänger seine Position verändert hat, gab es schon oft… Die Bilder helfen, aber es grenzt immer an detektivische Arbeit, den wahren Fehler zu finden.

Oft ist es auch die Angst vor Repressalien, die Anwender dazu verleitet, zu sagen „Wir haben nichts gemacht!“. Doch diese Aussage kostet meist nur Zeit, da sich nach einigem Nachbohren doch meist herausstellt was wirklich passiert ist ….

Fehlersuche kann stressig sein.

Heute muss man nicht mehr für Bits um die Welt fliegen. Remote Zugriff auf die Maschine bzw. auf die PCs und PLC/SPS der Maschine ist Standard. Das hilft bei der Analyse, aber leider sieht man die Mechanik, die Pneumatik, die Hydraulik und das Umfeld nicht.

Unsere Lösung: Pointr !

Vor einigen Jahren sind wir auf ein Spinoff einer Finnischen Universität gestoßen, dort hat Dr. Boris Krassi mit seinem Team in der Delta Cygni Labss Oy das Produkt Pointr entwickelt.

Video zu den POINTR Collaboration Features

Auszug aus der Pointr Web Page:

POINTR Easy Remote Support ist das Hauptprodukt von Delta Cygni Labs, einer auf Augmented Reality basierenden Lösung zur Remote-Zusammenarbeit für Industrie und Fachleute. Es bietet Ihrem Kundenservice und Ihren Außendienst-Supportteams eine unschlagbare Reaktionszeit. POINTR ermöglicht Produktivitätsverbesserungen bei allen technischen Fehlerbehebungen.

Anwendungsfälle

  • Reparatur & Off-Nominal-Wartung
  • Installation & Hochfahren
  • Aufrüstungen & Nachrüstung
  • Ausbildung am Arbeitsplatz
  • Qualitätssicherung
  • Support für die Garantiezeit

Funktionen

  • Live-Video- und Audio-Stream
  • AR-Anmerkungen
  • Live- und Pausenmodus
  • Anmerkungen zum Feld
  • Kamera-Wahlschalter
  • Externe Kameras
  • Desktop-Freigabe
  • Text-Chat
  • Privatsphäre der Kamera

Die Vorteile

Der robuste und einfach zu bedienende Pointr Teleservice ist plattformübergreifend und kann leicht unternehmensweit eingesetzt werden. Er ist für extreme Netzwerkbedingungen ausgelegt und wird industriell zwischen Kontinenten und über Satelliten genutzt.

Spezielle Video-Kompressions-Verfahren ermöglichen, dass man Pointr auch über 3G Netze nutzen kann.

Jeder unserer Kunden erhält den Zugriff auf unseren Service via Pointr.

Pointr läuft auf nahezu allen gängigen Betriebssystemen und Devices.
Wenn Sie möchten, probieren Sie es aus, pointr.com.

Die Bedienung ist ein Kinderspiel. App laden, registrieren, loslegen …

Wenn ein Kunde uns braucht, click “Pointr”, click “call IPS” und schon stehen wir ihm zur Seite und schauen uns gemeinsam das Problem an.

Danke Boris und Team